Ein einzigartiger Gruß aus längst vergangener Zeit und eine herausragende Meisterleistung der Feinmechanik ist die Singvogel-Spieluhr aus Varnoa-Wurzelholz der Schweizer Spieldosenmanufaktur Reuge. Auf Knopfdruck erscheint aus dem Medaillon im Zentrum der Spieldose ein mit echten Kolibrifedern gestalteter Vogel, er dreht sich, wippt mit seinem Schwanz, schlägt die Flügel und öffnet seinen Schnabel im Rhythmus der Melodie, die er pfeift. Wenn er sein grandioses Konzert beendet hat, verschwindet der Vogel wie durch Zauberei automatisch in der Spieldose. Der Vogelgesang wird täuschend echt durcheinen im Jahr 1785 durch den französischen Uhrenhersteller Jaquet-Droz erfundenen Mechanismus imitiert: Ein winziger Blasebalg aus Leder lässt eine Kolbenflöte erklingen. Singvogeldosen waren im 19. Jahrhundert an Adelshöfen beliebt, Napoleon pflegte erfolgreiche Generäle mit den künstlichen Vögeln zu beschenken. Reiche Chinesen benutzten die Spieldosen angeblich, um ihre echten Vögel zum Gesang zu bewegen. Die 1865 in der Schweiz gegründete Spieldosenmanufaktur Reuge stellt die Singvogeldosen aus insgesamt 250 Einzelteilen her. Noch können die Vögel aus dem erhaltenen Bestand an echten Kolibrifedern geschmückt werden; weil Kolibris inzwischen erfreulicherweise geschützt sind, gilt es künftig, das Federkleid anders zu gewinnen. Medaillon und Beschläge der Singvogeldose sind aus vergoldetem Messing gefertigt, die Spieldose und die sie schützende Lederschatulle sind von Kunsthandwerkern gefertigt. Zum Starten wird der Mechanismus mit dem Schlüssel am Boden der Dose ganz aufgezogen, die Dose abgestellt und der Knopf an der Seite gedrückt. Die Singvogel-Spieluhr mit Schatulle aus Vavona-Wurzelholz wird beim Versand selbstverständlich versichert. Maße Spieldose: 12 x 7,5 x 4 cm. Gewicht: 420 g. Maße Lederschatulle: 23 x 21,5 x 9 cm. Gewicht: 1.800 g.